Mieko Kawakami: Das gelbe Haus

Mieko Kawakami hat mit Das gelbe Haus ein Buch geschrieben, das mich sofort gepackt hat. Nicht nur wegen der Geschichte, sondern wegen der Atmosphäre, der Referenzen, der stillen Melancholie, die zwischen den Zeilen liegt. Es war, als würde ich durch ein Fenster in meine eigene Jugend schauen – mit all …

Weiterlesen

Erich Kästner: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten

Jakob Fabian, Werbetexter, 32 Jahre alt, streift durch diese Welt mit einer Mischung aus Neugier, Skepsis und Melancholie. Er beobachtet – oft spöttisch, manchmal traurig – die Menschen um ihn herum: Künstler, Nachtclubgäste, Politikagitatoren, Möchtegern-Revolutionäre, Glückssucher. Er selbst ist kein Held im klassischen Sinne. Er nimmt vieles hin, kommentiert scharf, …

Weiterlesen

Rynosuke Akutagawa: Rashomon

Ein düsteres Stadttor im verfallenden Kyoto. Ein namenloser Diener steht vor der Entscheidung: Stehlen oder verhungern? In der titelgebenden Erzählung Rashomon bringt Akutagawa in nur wenigen Seiten eine ganze Welt zum Wanken. Eine Welt, in der Moral und Wahrheit keine festen Größen mehr sind, sondern sich mit der Not und …

Weiterlesen