Iain Banks: Die Wespenfabrik

Eigentlich müsste dieses Buch mit einer deutlichen Triggerwarnung beginnen: Gewalt an Tieren, extreme Gewalt, verstörende Gedanken, psychische Abgründe. Die Wespenfabrik ist kein Roman, den man auf die leichte Schulter nehmen kann. Im Mittelpunkt steht der 16jährige Frank, der mit seinem Vater auf einer abgelegenen schottischen Insel lebt. Franks Welt ist …

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Erica Jong: Angst vorm Fliegen

Isadora Wing ist Anfang dreißig, Schriftstellerin, verheiratet mit einem Psychologen und voller widersprüchlicher Sehnsüchte. Auf einem Kongress lernt sie Adrian kennen. Die beiden beginnen eine Affäre. Darüber gerät Isadora in einen inneren Monolog über Begehren, Freiheit und Erwartungen.  Die Kongressreise von New York nach Europa wird zum Schauplatz ihrer Gedanken. …

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Colm Tobín: Portrait des Meisters in mittleren Jahren

Im Mittelpunkt von Colm Tobíns Roman stehen einige Jahre im Leben von Henry James. Als er längst als Schriftsteller etabliert ist, aber innerlich feststeckt. Er reist, arbeitet, zweifelt. Er beobachtet andere Menschen sehr genau, bleibt selbst aber auf Distanz. Beziehungen bleiben angedeutet, Gefühle unausgesprochen. Vieles geschieht zwischen den Zeilen. Gerade …

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Amos Oz: Blackbox

Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, niemandem in diesem Buch trauen zu können. Jeder Brief, jede Notiz wirkt wie ein gezielt gesetztes Schlaglicht, nie wie ein ehrliches Bekenntnis. Blackbox erzählt seine Geschichte ausschließlich über Schriftstücke, und genau darin liegt seine größte Stärke – und sein Unbehagen. Man liest …

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