NEU! Lesetipp des Monats: Der englische Patient

Ihr sucht Inspiration, welche Bücher man wirklich lesen sollte? Ihr fragt euch, welche Werke zu den wichtigsten der Welt zählen?

Wir wollen mit unserem monatlichen Lesetipp Licht ins dunkle Bücherregal bringen 🙂

Unsere neue Rubrik soll euch Anreize geben, welche (vergessenen?) Klassiker und Bestseller mal wieder hervorgeholt werden dürfen. In unserer Auswahl sind wir recht frei, jedoch nicht willkürlich. Denn es gibt unsägliche Nachschlagewerke, wie 1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist oder Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher und viele mehr… Hier werden wir immer mal wieder reinschauen. Außerdem haben wir in der Zeit unseres Studiums ewig lange Leselisten mit wichtigen Werken erhalten. Vor diesem Hintergrund treffen wir jeweils unsere Auswahl. Hinzu kommt natürlich unsere persönliche Meinung, ob wir das Buch selbst auch lesen würden oder sogar schon gelesen haben.

Wir hoffen, euch mit unserem „Lesetipp des Monats“ inspirieren zu können und freuen uns, eure Meinung zu den Werken zu erfahren.

Es folgt unser Lesetipp für November:

Michael Ondaatje: „Der englische Patient“

Anlässlich der Literaturnobelpreisverleihung an Alice Munro, dachten wir, es wäre passend, bei unserem ersten Lesetipp die kanadische Literatur unter die Lupe zu nehmen. Dabei kamen wir auf Michael Ondaatje.

Eckdaten zum Autor:

Michael Ondaatje wurde 1943 in Colombo, Ceylon (Sri Lanka) geboren. Das heißt, Kanada ist nur seine Wahlheimat. In Wahrheit ist Ondaatje tamilisch-singhalesisch-niederländischer Abstammung. Klingt total spanend, oder? 1962 kam er zum Studium der englischen Literaturwissenschaft nach Kanada und ließ sich in Toronto nieder. Später lehrte er Gegenwartsliteratur am Glendon College der York University in Toronto.

Wichtigstes/Bekanntestes Werk:
Ondaatje schreibt nicht nur fiktionale Romane, sondern auch Biographien, Gedichte und Drehbücher. Er hat auch zahlreiche Auszeichnungen und Preise damit gewonnen. Sein weltweit bekanntestes Werk dürfte aber „Der englische Patient“ von 1992 sein. Ihr kennt nur den Film? Ja, der Roman wurde 1996 verfilmt und erhielt 9 Oscars.

Inhalt:
Vier Menschen treffen am Ende des Zweiten Weltkrieges in einer Villa bei Florenz aufeinander: der ehemalige Dieb Caravaggio, der für die Alliierten spioniert hat, Kip, ein junger Sikh, Spezialist beim Entschärfen von Bomben, Hana, eine kanadische Krankenschwester – und der englische Patient Almasy, ein Flieger, der über der nordafrikanischen Wüste abstürzte. Schwerverwundet wird er zum geheimen Zentrum eines vielschichtigen Beziehungsgeflechts aus Vergangenheit, mit Kriegstraumata, und Gegenwart.

Vieles wird stückweise aus der Rückblende erzählt, sodass der Leser nach und nach die Puzzleteile der einzelnen Figuren zusammensetzen kann.

Unsere Meinung:

„Der englische Patient“ steht in unseren Regalen griffbereit und wartet nur darauf gelesen zu werden. Unser Eindruck ist: Es lohnt sich! Denn es ist eine sehr tiefgründige Geschichte.

So, und eure Meinung?
Facebooktwittergoogle_plusrss

3 Antworten

  1. Eine schöne neue Rubrik, man darf gespannt sein was ihr noch so vorschlagen werdet. Das Buch der 1000 Bücher habe ich übrigens auch.
    Der englische Patient habe ich vor vielen Jahren begonnen und abgebrochen, war leider gar nicht meins.
    Ich habe es auch nicht mehr, sonst hätte ich es glatt nochmal zur Hand genommen, vielleicht würde es mir heute ja besser gefallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*