Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

 

„Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine, gelbe Sonne.“
 Arthur Dent hat einen verdammt schlechten Tag! Erst soll sein Haus abgerissen werden, daPer Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adamsmit eine Schnellstraße gebaut wird. Dann wird plötzlich die Erde von außerirdischen Vogonen zerstört. Arthur kann sich nur durch die Hilfe seines besten Freundes Ford Prefect an Bord des Raumschiffes der Vogonen retten, der zu Arthurs Entsetzen in Wirklichkeit ein Außerirdischer ist. Ford soll den Reiseguide „Per Anhalter durch die Galaxis“ aktualisieren und reist deshalb durch das Universum. Da er aber jahrelang keine Weiterreisemöglichkeit gefunden hat, war Ford auf der Erde gestrandet.

Doch es bleibt keine lange Zeit für Erklärungen oder zum Durchatmen – denn als die Vogonen die blinden Passagiere bemerken, machen sie kurzen Prozess und schleudern die beiden ins All. In letzter Sekunde werden Arthur und Ford von Zaphod Beeblebrox, Fords Halb-Cousin und Herrscher der Galaxis, gerettet. Dieser hat gerade das neue und hochentwickelte Raumschiff „Herz aus Gold“ gestohlen und will damit zum angeblich verschollenen Planeten Magrathea fliegen, um die sagenumwobenen Schätze des Planetens an sich zu reißen. Aber nachdem sie tatsächlich auf Magrathea angekommen sind, entwickeln sich die Dinge ganz anders als geplant….
Douglas Adams Buch gilt als Kult – kein Wunder also, dass es lange auf meiner Leseliste stand. Und obwohl ich nicht wirklich auf Sci-Fi stehe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich hatte auch schon soo viel darüber gehört und gelesen, wie toll und wie lustig es sein soll. Dadurch waren meine Ansprüche natürlich auch ganz schön in die Höhe geschossen. Zugegeben: ich habe wirklich oft schmunzeln und sogar mal laut lachen müssen. Aber die großen Lachkrämpfe, von denen viele berichtet haben, blieben bei mir aus. Außerdem fand ich das aprubte, offene Ende wirklich doof… Sicher, es ist der erste Teil von fünf Bänden und man muss den Lesern einen Anreiz für den nächsten Band geben… aber irgendwie steht man nach dem Lesen genauso schlau da wie vorher. Ganz schön frustig!
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr das Buch oder vielleicht sogar die ganze Reihe gelesen?
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4 Antworten

  1. Ich glaube, selbst beim 20. Mal Lesen würde ich das Buch immer noch witzig finden. Ich finde die Handlung teilweise fast nebensächlich, weil es die kleinen Dinge sind, mit denen mich das Buch so unglaublich oft zum Lachen bringt. Zum Beispiel die Gedanken des Pottwals und des Petunientopfs: Immer wieder super!

  2. Hey Sanarki,
    ja ein paar Stellen waren schon zum Lachen, aber irgendwie war es dann nur noch eine Auflistung von Events. Ganz nach dem Motto: möglichst viel auf wenig Seiten packen. Hatte mir wirklich mehr von dem Buch erhofft.

    LG Cat

  3. Mir hatte das Buch auch nicht wirklich gefallen.
    Dann Anfang fand ich ganz lustig, bevor die Erde platt gemacht wurde, danach wurde es so lala. Die Beschreibungen aus dem reiseführer fand ich teilweise zu lang. Udn wenn das Buch mehr als 200 Seiten gehabt hätte, hätte ich es abgebrochen!

    Weiter gelesen habe ich nicht und werde ich auch nicht.
    Ich kann den Hype darum nicht nachvollziehen.

    LG Sanarkai

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