Lauren Graham: Someday, Someday, Maybe

Lauren Graham? Das ist doch…  ja, genau! Das ist Lorelai Gilmore von den legendären Gilmore Girls oder aktueller Sarah Braverman aus Parenthood 🙂 Eine meiner Lieblings-Serienschaupielerinnen überhaupt. Und jetzt hat sie ein Buch geschrieben…

Normalerweise würde ich sagen, Schauspieler sollten bei der Schauspielerei bleiben. Aber Lauren Graham hat mich auch als Buchautorin voll überzeugt. Nicht nur mich, sondern auch viele Amerikaner. Ihr Buch hat es auf die New York Times Bestsellerliste geschafft. Geschrieben hat sie genauso witzig und ironisch wie man sie auf dem Bildschirm erlebt.

In „Someday, Someday, Maybe“ geht es um die junge Franny Banks, die in den 90er Jahren in New York den Durchbruch als Schauspielerin schaffen will. Dafür hat sie sich eine Frist gesetzt und zu Beginn der Geschichte bleiben ihr noch sechs Monate bis zur Deadline. Wenn sie bis dahin keinen Erfolg hat, will sie aufhören. Allerdings ist sie noch nicht weit gekommen. Sie nimmt Schauspielunterricht, kellnert und wird gerade mal für ein bis zwei Werbeaufnahmen gebucht. Obwohl andere ihr immer wieder sagen, wie hübsch und talentiert sie sei, ist sie von sich selbst nicht überzeugt. Ihre ehrlichen Selbstzweifel machen Franny sehr sympathisch. Man hofft, dass es für sie bergauf geht. Und man wartet mit ihr verzweifelt auf den erlösenden Anruf nach jedem Vorsprechen. Ein Bühnenauftritt ihrer Schauspielklasse führt dazu, dass sie von einer Agentur unter Vertrag genommen wird. Nachdem diese ihr eine erste kleine Nebenrolle in einer Serie verschafft hat, folgt aber leider nichts mehr und schließlich verlässt ihr Agent sie und die Agentur.

Die Beziehung mit dem gut aussehenden und bereits erfolgreichem Schauspieler James Franklin aus ihrem Unterricht ist zu Beginn sehr prickelnd, scheitert aber letztendlich, weil James Franny in der Öffentlichkeit verleugnet. Gott sei Dank ist da noch Mitbewohner Dan, der Franny immer als guter Freund zur Seite steht. Fran versucht lange ihre Gefühle für ihn zu unterdrücken, weil sie ihn als guten Freund nicht verlieren will. Ein halbes Jahr später und nach vielen Höhen und Tiefen stellt Fran fest, dass sie ein kleines Stück vorangekommen ist. In L.A. darf sie Probeaufnahmen für eine neue Serie machen. Ein Hoffnungsschimmer also.

Vielleicht habt ihr bemerkt, dass das Buch auf Laurens eigener Biographie basiert. Obwohl Frannys Geschichte fiktiv ist, kann ich mir gut vorstellen, dass Lauren Graham Anfang der 90er Jahre genau so in New York gelebt hat. Daher sieht für mich die Figur der Franny Banks exakt so aus wie Lauren. Das Lesevergnügen kommt vor allem durch die vielen kleinen Missgeschicke und Peinlichkeiten, die Franny täglich widerfahren und die sie mit viel Selbstironie und Humor verdaut.

Wer gerne erfahren will, was Lauren Graham selbst zu ihrem Debütroman sagt, kann sich auf ihrer Internetseite umschauen. Hier findet ihr auch einige lustige Fernsehinterviews mit ihr: www.lauren-online.net 

Seid ihr auch so ein großer Fan von ihr wie ich? Ihren Roman gibt es bisher nur auf Englisch. Ich hoffe, dass auch ein deutscher Verlag ihn bald rausbringen wird. Konnte darüber aber noch nichts finden.

 

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