Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer

„Er war ein alter Mann, der allein in einem kleinen Boot im Golfstrom fischte, und er war jetzt vierundachtzig Tage hintereinander hinausgefahren, ohne einen Fisch zu Fangen“

Nach meinem ersten „Auster“ habe ich gleich eine neue Errungenschaft für mein Bücherregal erstanden – meinen ersten Hemingway. Eigentlich schlimm, dass ich so lange dafür gebraucht habe, um „Der alte Mann und das Meer“ zu lesen. Und das obwohl es zu einem der bekanntesten Bücher der Weltliteratur gehört. Und obwohl die Novelle wirklich nur ein dünnes Büchlein und die Geschichte sehr knapp zusammenzufassen ist, nimmt sie einen beim Lesen komplett ein.

Mit schlichten und kurzen Sätzen beschreibt der Erzähler die Geschichte des alten Fischers Santiago, der seit 84 Tagen keinen einzigen Fisch gefangen hat. Am 85. Tag fährt er deshalb besonders weit aufs Meer, um seine Pechsträhne endlich zu brechen. Und tatsächlich beißt ein riesiger Fisch an. Doch Santiago kann den Fisch nicht einholen, da sonst die Leine reißen würde. Stattdessen lässt zieht der Fisch Santiagos Boot über das Meer. Drei Tage dauert der Kampf Fisch gegen Mann, bis der Fisch zu erschöpft ist und Santiago ihn schließlich töten kann. Er bindet seinen Fang an die Seite des Boots. Doch auf der Fahrt nach Hause begegnet Santiago zahlreichen Haien, die es auf seinen Fang abgesehen haben. Er verteidigt ihn mit aller Kraft. Aber alles was vom größten Fang seines Lebens übrig bleibt ist Müll….Unglaublich intensiv und einnehmend beschreibt Hemingway die Gedanken und Erlebnisse von Santiago. Man fühlt sich beim Lesen fast mit in seinem Boot auf der offenen See und fühlt seinen Hunger, die Kraftlosigkeit und die Verzweiflung. Der alte Mann und das Meer ist ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss! Literature at its best!

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